Das sagte der UN-Koordinator für humanitäre Angelegenheiten in den besetzten Palästinensergebieten, James Rawley. James Rawley warnte davor, dass die humanitäre Lage im Gazastreifen seit 2013 immer angespannter geworden sei und forderte das israelische Regime und die ägyptischen Regierungsvertreter auf, die Übergänge zu dieser Region so bald wie möglich zu öffnen, damit die humanitären Hilfen an die Einwohner geliefert werden können. Er deutete dann auf die Rolle Ägyptens bei der Milderung der Krise im Gazastreifen hin und hob hervor, der Verkehr und Warentransport und die Einfuhr von medizinischen Bedarfsartikeln über den Rafah-Übergang sollte ungehindert und ohne Einschränkung erfolgen. Außerdem verwies Pablo Recalde, ein Verantwortungsträger des UN-Welternährungsprogramms auf die fehlende Ernährungssicherheit und die zunehmende Armut in den Palästinensergebieten hin und hob hervor, die Gesamtzahl der Palästinenser, die auf Ernährungshilfe angewiesen sind, habe die Grenze von 1,6 Millionen überschritten.